Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften haben sich in einer «Konzertierten Aktion Thüringen» für bessere Bedingungen in der Leiharbeit und hohe öffentliche Investitionen ausgesprochen.
Aus Sicht der Beteiligten sei Leiharbeit ein sinnvolles Instrument, dürfe aber nicht zu Lohndumping führen, teilte das Wirtschaftsministerium am Freitag in Erfurt mit. Daher müssten die Betriebe
die geltenden Tarifverträge befolgen und die entliehenen Mitarbeiter regelmäßig betreuen.
(Quelle: adhoc news)
http://i8t.de/fskx9qt3
Neben den Gewerkschaftsvertretern von NGG, BCE, IGM und BAU nahmen auch Vertreten der Arbeitgeberverbände Bau, M+E, Chemie an der Sitzung teil.
Bei der abschließenden Sitzung der "Konzertierten Aktion Thüringen 2010" zum "Thema Qualität und Standards in der Zeitarbeit" beim Minister für Wirtschaft Arbeit und Technologie Matthias Machnig
in Erfurt war noch einmal Expertenrat gefragt. Deshalb wurde ein Vertreter der Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit zur abschließenden Beurteilung eingeladen. Allen beteiligten Personen war es
wichtig, das die Qualitätsregeln für die Zeitarbeit keine Lippenbekenntnisse sind, sondern auch zertifizert werden.
Ziel der neuen Regeln ist es, faire und saubere Zeitarbeit zu etablieren.
Die beschlossene Qualitätskriterien werden wir in Kürze veröffentlichen.
Norbert Fuhrmann
Kommentare: 2
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#1
Es wäre schon ein Fortschritt, wenn es nur noch nach DGB-Tarif geht und dann auch richtig eingruppiert wird.
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#2
Die konzertierte Aktion hat in der gemeinsamen Erklärung sich dafür ausgesprochen, dass bestimmte Qualitätskriterien für die Zeitarbeit unerlässlich sind:
Anwendung der DGB - Tarifverträge in der gesamten Unternehmensgruppe (keine Doppelanwendungen, auch nicht über Schwester-/Tochterfirmen). Als Kriterium (neben anderen) ist auch die Wichtigkeit der korrekten Eingruppierung aufgeführt. Die Teilnehmer waren sich einig, dass für die Einhaltung der Kriterien eine Zertifizierung erfolgen sollte.
