Erstes BZA-Mitglied mit Qualitätssiegel Zeitarbeit ausgezeichnet

Geschäftsführer Michael Knußmann (r.) Geschäftsführer Michael Knußmann (r.)

Coburg/Augsburg | Alle Personaldienstleister, die in den zurückliegenden anderthalb Jahren mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit ausgezeichnet worden sind, hatten bislang eines gemeinsam: Ihre Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband iGZ und die Anwendung des entsprechenden Tarifwerks.

 

Das diese Tatsache aber keine Voraussetzung zur erfolgreichen Zertifizierung ist, zeigt die Vergabe des Qualitätssiegel an Michael Knußmann, den Geschäftsführer der MK-Personaldienstleistungen GmbH mit Niederlassungen in Augsburg und Coburg. Das 2007 gegründete Zeitarbeitsunternehmen, hat sich auch aus der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Situation heraus hervorragend entwickelt und konnte sich insbesondere im regionalen Schreinerei-Handwerk sehr gut positionieren.

 

Eine der im Kriterienkatalog Zeitarbeit festgelegten Voraussetzungen zur erfolgreichen Zertifizierung ist die Anwendung der DGB-Tarifverträge bei gleichzeitiger Gewährung übertariflicher Zulagen. Die MK-Personaldienstleistungen wurde im Februar als erstes BZA-Mitglied mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit ausgezeichnet.

 

Neue Diskussionsplattform online: SchwarzWeiß Blog Zeitarbeit

Bonn | In unserem Blog stellen wir Ihnen Fundstücke zu Positiv- und Negativbeispielen aus der Zeitarbeitspraxis vor und geben sie zur Diskussion frei.

 

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und sachlich geführte Diskussionen. Sollten Sie selbst einen Beitrag im SchwarzWeiß Blog Zeitarbeit einstellen wollen, senden Sie diesen bitte per E-Mail an: swblog@iq-z.de

 

Link zum Blog

 

Unternehmensverantwortung ist keine Einbahnstraße

Wie sich Zeitarbeitsunternehmen absetzen können und warum Entleiher umdenken müssen

Sindelfingen, 23. Februar 2010 | In Zeiten, in denen sich Produkte und Dienstleistungen verschiedener Anbieter häufig nur noch marginal voneinander unterscheiden, orientieren sich Kunden bei ihrer Auftragsvergabe zunehmend an den Werten, die ein Unternehmen verkörpert. Das gilt insbesondere dann, wenn es um das Vertrauen in die Wirtschaft oder einzelne Branchen schlecht bestellt ist.

Als Unternehmen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft wahrzunehmen, auch Corporate Social Responsibility (CSR) genannt, ist demnach gerade für Personaldienstleister eine Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzuheben.

 

Falsch verstandene Verantwortung
„Problematisch wird es dann, wenn Zeitarbeitsunternehmer denken, sie würden umfassende gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, indem sie einen Ausbildungsplatz zum Personaldienstleistungskaufmann anbieten oder sich eine Solaranlage auf das Bürodach montieren lassen", sagt Norbert Fuhrmann, Geschäftsführer der Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit (IQZ). Werden interne Mitarbeiter auskömmlich entlohnt, Hunderte externe Kräfte jedoch zu Armutslöhnen beschäftigt, könne laut Fuhrmann nicht von verantwortungsvollem unternehmerischem Handeln gesprochen werden: „Mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit beweisen Dutzende Personaldienstleister von Flensburg bis Passau, dass gewinnorientiertes Denken sehr wohl mit deutlich übertariflichen Entlohnungsstrukturen für externe Mitarbeiter einhergehen kann."

 

Auch Kundenbetriebe müssen umdenken
Im gleichen Atemzug kritisiert Fuhrmann Entleihbetriebe wie Schlecker, die durch Auslagerungen oder Preisdrückerei in vielen Bereichen die schlechten Lohn- und Arbeitsbedingungen zumindest teilweise mitverschulden würden. „Durch das Qualitätssiegel können sich sauber arbeitende Zeitarbeitsunternehmen vom Wettbewerb abheben. Eine ähnliche Einrichtung besteht auf Kundenseite leider bislang nur in Ansätzen. Deshalb bieten wir ab sofort auch Entleihbetrieben die Möglichkeit, sich zu unserem Kriterienkatalog zu bekennen", sagt Fuhrmann.


Schließlich hätten die Fälle AWO, Bayer und zuletzt Schlecker deutlich gemacht, dass das durch die Zeitarbeitsskandale entstandene Negativimage in erster Linie am Entleiher hängen bleibe. „An dieser Stelle zeigt sich, dass verantwortungsvolles Handeln keine Einbahnstraße ist, sondern in beide Richtungen - also auch vom Kundenunternehmen - befahren werden sollte", so der IQZ-Geschäftsführer.

 

Das Qualitätssiegel Zeitarbeit steht für faire und saubere Zeitarbeit. Zertifizierte Unternehmen unterstreichen durch ihr geschäftliches Handeln, dass sie gleichermaßen verantwortungsbewusst gegenüber externen und internen Mitarbeitern, ihren Kunden und Lieferanten sowie der Gesellschaft wirtschaften.

Bei den durch die IQZ zertifizierten Personaldienstleistern ist Lohn- und Preisdumping auf dem Rücken der Mitarbeiter ebenso ausgeschlossen wie Gewinnoptimierung per ALG-Aufstockung auf Kosten der Steuerzahler. Unternehmen, die mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit ausgezeichnet wurden, sind sich ihrer Verantwortung im Rahmen der sozialen Marktwirtschaft bewusst.

 

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Qualitätssiegel-Unternehmen als Gegenentwurf zu Schlecker

Sindelfingen, 4. Februar 2010 | Zu Beginn des neuen Jahres steht die Zeitarbeit nicht zuletzt im Bezug auf das "Modell Schlecker" im medialen Kreuzfeuer. Die zum Teil recht einseitige Berichterstattung spart nicht mit Kritik am Instrument Zeitarbeit. Der mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit ausgezeichnete Personaldienstleister TEAMWORK Personal und Dienstleistung GmbH wurde in der Sendung ZDF.reporter als Positivbeispiel ausgewählt und dem „Prinzip Schlecker" entgegengesetzt. TEAMWORK zahlt seinen Mitarbeitern deutlich übertarifliche Löhne bis hin zu Equal Pay.

 

Plötzliche Empörung über schwarze Schafe

Missstände schon lange bekannt | Knapp jeder zehnte Zeitarbeiter erhält ergänzende Leistungen vom Staat | Verbandszugehörigkeit kein Qualitätsmerkmal

Zeitarbeit im Visier der Politik Zeitarbeit im Visier der Politik

Sindelfingen, 20. Januar 2010 | „Alle reden über die Verleihpraktiken von Schlecker und scheinen zu übersehen, dass es sich dabei nur um die Spitze des Eisbergs handelt", kommentiert Norbert Fuhrmann, Geschäftsführer der Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit (IQZ) die aktuelle Diskussion über Niedriglöhne in der Zeitarbeit. „Schlecker ist bei weitem kein Einzelfall und die Zugehörigkeit von Personaldienstleitern zu einem der Unternehmerverbände kein Garant für faire Bezahlung", warnt Fuhrmann vor einer Debatte, in der die Beteiligten auf schnelle Lösungen abzielen, entscheidende Einzelheiten aber außen vor lassen.

 

Erstaunen über „plötzliche Empörung"
„Ich verstehe ehrlich gesagt die plötzliche Empörung vieler Politiker nicht. Die Probleme sind seit Jahren bekannt und wurden auf der politischen Agenda wissentlich zurückgestellt", sagt Fuhrmann. „Wettbewerb wird in unserer Branche schon lange nicht mehr über Service, Qualität und Innovation betrieben, sondern über den Preis. Das geschieht dann auf dem Rücken der Mitarbeiter, zum Beispiel durch die Anwendung von Gefälligkeitstarifverträgen oder vorsätzlich falschen Eingruppierungen. Letztendlich muss auch der Steuerzahler für diese Praktiken gerade stehen, erhält doch aktuell knapp jeder Zehnte der rund 500.000 Zeitarbeiternehmer zusätzlich zu seinem Gehalt ergänzende Sozialleistungen." (45.646 Personen, Bundesagentur für Arbeit,12/09)

 

Unterscheidung zwischen „ausgelagerter" und „regulärer" Zeitarbeit unredlich
Die aktuelle Debatte um die Auslagerung von Mitarbeitern in eine Zeitarbeitsgesellschaft hat für Fuhrmann einen faden Beigeschmack. „Sicherlich ist es dieses Vorgehen unhaltbar, allerdings wird dabei vergessen, dass schon vor Schlecker zehntausende Menschen zu den gleichen oder noch niedrigeren Löhnen in deutschen Zeitarbeitsfirmen beschäftigt waren. Für mich macht es keinen Unterschied, ob ein Zeitarbeiter aus einer Festbeschäftigung ausgelagert wurde oder vorher arbeitslos war. Unwürdige Bezahlung ist und bleibt unwürdige Bezahlung", unterstreicht Fuhrmann.

 

Kein Einzelfall dank williger Helfer
Im ZDF entgegnete Unionsfraktionschef Volker Kauder der Moderatorin Maybrit Illner auf die Frage, ob es sich bei Schlecker um einen Einzelfall handele: „Es wird immer locker gesagt es sind viele. Wenn es von 8.000 Zeitarbeitsfirmen drei, vier oder fünf sind, wären es fünf zu viel." Für Fuhrmann haben diese Zahlen wenig mit der Realität in der Branche zu tun: „Schlecker, AWO, Deutsche Bahn, Asklepios, Globus und Deutsche Telekom, das sind schon sechs große Unternehmen, die Mitarbeiter in Zeitarbeit ausgliedert haben. Für diese und ähnliche Manöver fanden Arbeitgeber auch schon in der Vergangenheit willige Helfer, beispielsweise in Form von Christlichen Gewerkschaften mit denen sie Gefälligkeitstarifverträge abschlossen."

 

Verbandszugehörigkeit kein Qualitätsmerkmal
Die anhaltenden Diskussionen über die Tariffähigkeit der Tarifgemeinschaft Christliche Gewerkschaften Zeitarbeit und PSA (CGZP) und der Fall Schlecker verunsichert nicht nur Zeitarbeitsbranche sondern auch deren Kunden. „Einige der größten Zeitarbeitsfirmen in Deutschland stellen sich nach außen als Anwender der DGB-Tarifverträge dar, sind aber praktischerweise auch an Unternehmen beteiligt, die nach Christen-Tarifverträgen entlohnen. Diese so genannten Doppel-Anwender sind ebenso wenig wie Schlecker ein Einzelfall und zeigen deutlich, dass die Zugehörigkeit eines Personaldienstleisters zu einem bestimmten Verband nicht zwangsläufig etwas über dessen Qualität aussagt", verdeutlicht Fuhrmann und fügt an: „Das durch die IQZ an sauber arbeitende Zeitarbeitsfirmen verliehen Qualitätssiegel Zeitarbeit ist momentan die einzige Orientierungshilfe für Kundenbetriebe, die sicher gehen wollen einen Personaldienstleister zu beauftragen, der seine Mitarbeiter nach festgelegten Kriterien, oberhalb aller gültigen Tarifverträge, entlohnt."

 

Lohndumping durch falsche Eingruppierung
Ein weiteres Schlupfloch in der Tarifanwendung besteht in der falschen Eingruppierung von Mitarbeitern. „Bei einigen Unternehmen ist es gängige Praxis Mitarbeiter falsch einzugruppieren. Ein Facharbeiter ist dann zwar unter DGB-Tarif beschäftigt, wird aber als Helfer bezahlt und entsprechend entlohnt. Viele Mitarbeiter lassen das aus Angst um ihren Job mit sich machen", weiß Fuhrmann. An dieser Stelle helfe dann auch kein Mindestlohn, sondern nur noch die Kontrolle von unabhängiger Stelle.

 

Kommentar | DGB-Tarife mit Nach- und Nebenwirkungen

N. Fuhrmann (IQZ) zur aktuellen Tarifsituation N. Fuhrmann (IQZ) zur aktuellen Tarifsituation

Sindelfingen, 7. Januar 2010 | Die Tarifsituation in der Zeitarbeitsbranche hat über den Jahreswechsel nichts an Brisanz verloren. Nach dem Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg zur Tariffähigkeit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP), stehen zu Beginn des neuen Jahres die DGB-Tarifverträge im Fokus.

 

Norbert Fuhrmann, Tarifexperte und Geschäftsführer der Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit (IQZ) erwartet „schwierige Verhandlungen" und fordert von der Arbeitgeberseite ein entschiedenes Handeln:

 

„Die Aufnahme und der erfolgreiche Abschluss neuer Verhandlungen sind für die Branche wichtiger denn je. Insbesondere wenn es in den kommenden Monaten zu der prognostizierten Konjunkturerholung kommen sollte.

 

Denn obwohl es diesbezüglich noch zu keiner einheitlichen Rechtsprechung gekommen ist, gehe ich davon aus, dass die Inbezugnahme der gekündigten DGB-Tarifverträge bei Neueinstellungen sich letztlich als nicht zulässig herausstellen wird. Das würde bedeuten, dass jeder neue Mitarbeiter - auch unter Bezugnahme der BZA- und iGZ-Tarifverträge - seit dem 1. Januar diesen Jahres nach Equal Pay bezahlt werden muss.

 

Kritisch sehe ich, dass die Gewerkschaften nicht nur durch das CGZP-Urteil und den unsicheren Nachwirkungsstatus verhandlungstechnisch ‚Oberwasser' haben. Durch die Festlegung des iGZ erst in Verhandlungen mit den Gewerkschaften einzutreten, nachdem diese mit dem BZA geführt worden sind, hat man sich in eine gefährliche Sackgasse manövriert. Schließlich gab es seit mehr als einem Jahr keine Verhandlungen zwischen BZA und der DGB-Tarifgemeinschaft, die diese Bezeichnung verdient gehabt hätten.

 

Zum besseren Verständnis: Vor der Aufnahme von Tarifverhandlungen legt man ein Angebot vor. Das des BZA sah im November 2008 wie folgt aus:

ab      Steigerung*      Lohn
01.05.2009      0,8 %     7,44 €
01.12.2009      1,5 %     7,52 €
01.05.2010      2,9 %     7,59 €

Dieses Angebot lehnten die Gewerkschaften ab und forderten deutliche Nachbesserungen. Zu Tarifverhandlungen im eigentlichen Sinne kam es nicht. Das Folge-Angebot des BZA wurde am 19. Januar 2009 vorgelegt - überraschenderweise mit niedrigeren statt höheren Kennzahlen:

ab      Steigerung*      Lohn
01.10.2009    1 %    7,45 €
01.04.2010    1 %    7,52 €

 

Dass sich die Gewerkschaftsseite diesem ‚Angebot' ebenfalls verweigerte, versteht sich von selbst. Statt dessen machten die Arbeitnehmervertreter in den folgenden Monaten wiederholt darauf aufmerksam, dass seit 2004 eine Verhandlungsverpflichtung für Branchenzuschläge seitens des BZA besteht. Diese Verpflichtung wurde bis heute nicht eingelöst. Währenddessen kreist der iGZ weiter in der selbstauferlegten Warteschleife.

 

Die vorliegenden Zahlen lassen den Schluss zu, dass in den vergangenen Monaten und Jahren auf Arbeitgeberseite nicht verantwortungsbewusst und zielstrebig an einer Weiterentwicklung der bestehenden Tarifverträge mit den DGB-Gewerkschaften gearbeitet wurde.

 

Wird weiter nach diesem Muster verfahren, steht zu befürchten, dass die Gewerkschaften geschlossen aussteigen. Spätestens dann hätte man der Branche einen Bärendienst erwiesen."

 

* Die prozentualen Zuwachsraten beziehen sich auf 2006 (7,38 €)

 

Gewerkschaften: Lohnansprüche sofort geltend machen

Bonn, 6. Januar 2010 | Die IG Metall Bayern fordert Leiharbeitnehmer, die auf Grundlage eines Tarifvertrags der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften Zeitarbeit (CGZP) beschäftigt sind, dazu auf, ihre Ansprüche auf die gleiche Bezahlung vergleichbarer Stammbeschäftigter umgehend schriftlich geltend zu machen. Nur so könne sichergestellt werden, dass diese nicht verjähren und somit verloren gehen. (weitere Informationen)

 

Bereits Ende Dezember hatte ver.di die betroffenen Leiharbeitnehmer aufgefordert zu handeln. Musteranschreiben zur Geltendmachung der Nachforderung werden von den Gewerkschaften zur Verfügung gestellt oder direkt zum Download angeboten (ver.di).

 

Nach LAG-Urteil: Sicherheit statt Durchgriffshaftung

Sindelfingen, 9. Dezember 2009 | Nach dem Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg drohen Zeitarbeitsfirmen, die einen mit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) abgeschlossen Tarifvertrag anwenden, Nachzahlungen von Lohndifferenzen und Sozialverischerungs-beiträgen in Milliardenhöhe. Arbeitsrechtsexperte Professor Peter Schüren aus Münster rechnet in der Wirtschaftswoche vor, dass pro Arbeitnehmer und Jahr eine SV-Beitragsnachzahlung „zwischen 10.000 und 16.000€" zu erwarten ist.

 

Was bedeutet das für die Entleiher?
Kunden, deren Personaldienstleister einen CGZP-Tarifvertrag anwenden, können bei Zahlungsunfähigkeit ihres Auftragnehmers per Durchgriffs- oder Subsidiärhaftung für ausstehende Sozialversicherungsbeiträge haftbar gemacht werden.

 

Sicherheit für Entleiher
Bei der Auswahl von Personaldienstleistern sollten Entleiher immer auf Nummer sicher gehen. Nur faire Arbeits- und Entlohnungsbedingungen im Verleihbetrieb garantieren engagierte Mitarbeiter und saubere Zeitarbeit.

 

Wie unterscheide ich saubere Zeitarbeitsfirmen von Niedriglohn-Anbietern?
Um Personaldienstleister auszuschließen, die weiterhin nach CGZP-Tarif bezahlen oder zu den „Doppelanwendern" von CGZP- und DGB-Tarifverträgen gehören, ist ein Einblick in die einzelnen Arbeitsverträge der Mitarbeiter des Personaldienstleisters nötig.

 

Um auf „Nummer sicher" zu gehen sollten Entleiher...

- sich künftig die Arbeitsverträge der entliehenen Mitarbeiter vorlegen lassen, oder
- auf externe Mitarbeiter zurückgreifen, die bei Unternehmen mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit beschäftigt sind.

 

Nur Personaldienstleister mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit wurden unabhängig von der Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit (IQZ) auf die ausschließliche und korrekte Anwendung der DGB-Tarife hin überprüft und für vorbildlich befunden.

 

Fragen zum CGZP-Urteil? Kontaktieren Sie uns!

Telefon:  07031/437 47-11

E-Mail:  info@iq-z.de

 

CGZP-Urteil: Lohndumping hat als Geschäftsmodell ausgedient

LAG Berlin-Brandenburg spricht CGZP die Tariffähigkeit ab LAG Berlin-Brandenburg spricht CGZP die Tariffähigkeit ab

Sindelfingen/Bonn, 8. Dezember 2009 | Der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) wurde vom Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg auch in der zweiten Instanz die Tariffähigkeit abgesprochen. Eine Gerichtssprecherin erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur ddp, dass Organisationen wie die CGZP keine Gewerkschaften im tarifrechtlichen Sinne seien. Sie würden „Tarifverträge nur aus Gefälligkeit abschließen, um der Arbeitgeberseite bei der Absenkung ansonsten geltender gesetzlicher Beschäftigungsstandards behilflich zu sein."

 

IQZ begrüßt Berliner Urteil
Als „Anfang vom Ende der Dumpinglöhne in der Zeitarbeit" begrüßt Norbert Fuhrmann, Geschäftsführer der Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit (IQZ) das Urteil des Landesarbeitsgerichts. „Spätestens jetzt sollte jedem in der Branche klar sein, dass Lohn- und Preisdumping auf Kosten der Mitarbeiter als ‚Geschäftsmodell' ausgedient haben. Diejenigen, die jahrelang von Billiglöhnen profitiert haben, müssen sich jetzt auf stattliche Nachforderungen seitens ihrer Mitarbeiter und der Sozialversicherungsträger gefasst machen", so Fuhrmann weiter.

 

Im eigenen Interesse: Entleiher in der Pflicht
Verunsichert durch vorangegangene Urteile im Bezug auf die Tariffähigkeit der CGZP, haben in den vergangenen Monaten bereits eine Vielzahl von Entleihbetrieben ihre Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern, die christliche Tarifverträge anwenden, aufgekündigt. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer möglichen Durchgriffs- bzw. Subsidiärhaftung der Sozialversicherungsträger, sieht Fuhrmann auch die Entleihbetriebe zukünftig verstärkt in der Pflicht: „Kunden von Personaldienstleistern sollten im eigenen Interesse darauf achten, dass ihr externes Personal anständig bezahlt und entlohnt wird. Niemand kann ernsthaft motivierte Mitarbeiter erwarten, die mit ‚Hungerlöhnen' abgespeist werden." Unternehmen, die mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit zertifiziert worden sind, stehen für saubere Zeitarbeit mit fairer Bezahlung. „Zertifizierte Unternehmen gruppieren Ihre Mitarbeiter korrekt ein, bezahlen nach DGB-Tarif und gewähren zusätzlich übertarifliche Leistungen bis hin zu Equal-Pay", so Fuhrmann.

 

Langfristige Lösungen statt Flickschusterei
Das Urteil des Landesarbeitsgerichts unterstreiche einmal mehr, dass zukunftsfähige Lösungsansätze für die Zeitarbeit nur im sozialparterschaftlichen Konsens erarbeitet werden können. „Die aktuellen Entwicklungen in der Branche zeigen es überdeutlich: Gemeinsam mit verantwortlichen Kräften gilt es, in Kooperation statt Konfrontation, Lösungen für unsere Branche zu entwickeln", erklärt Fuhrmann.

 

Letzte Ausfahrt Bundesarbeitsgericht
Da dieser Fall grundsätzlich vom Landesarbeitsgericht zur Beschwerde beim Bundesarbeitsgericht zugelassen wurde, werden die Erfurter Richter demnächst zu entscheiden haben, ob eine mögliche Beschwerde zulässig ist und es somit zu einer weiteren Verhandlung kommt. Während der Präsident des Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP) Peter Mumme erklärt, dass er sich „beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass das Bundesarbeitsgericht die Entscheidung des Landesarbeitsgericht bestätigen wird", lassen Informationen des „Tagesspiegel" darauf schließen, dass die Nervosität bei AMP-Tarifpartner CGZP ungleich höher ist. So wertete der Rechtanwalt des Landes Berlin die Tatsache, dass Vertreter der christlichen Gewerkschaft während der Verhandlungen vor dem Landesarbeitsgericht wiederholt die Antragsbefugnisse und Feststellungsbegehren des Senats in Frage stellten, als „starken Tobak". Unter anderem sollte die Arbeitssenatorin keine Anträge mehr stellen dürfen „weil (sie) von den Linken ist und die Partei vom Verfassungsschutz beobachtet wird."

 

Weitere Informationen: iq zeitarbeit |  Sozialpartnerschaft statt weiter so

 

APM Personal: Taktgeber für Qualität in Hessen und Nordbayern

Frankfurt, 16. November 2009 | Mit Geschäftsstellen in Hanau, Frankfurt, Miltenberg sowie im bayrischen Aschaffenburg, hat sich die mittelständische APM Personal-Leasing GmbH insbesondere im kaufmännischen wie im gewerblichen Bereich optimal positioniert. Als erstes Unternehmen in Hessen wurde APM mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit der IQZ ausgezeichnet.

 

„Unsere Kunden stammen vor allem aus Produktion, Handwerk und dem Dienstleistungssektor", erklären Alexandra Grein und Thomas Stenger, Geschäftsführer des Unternehmens. „APM setzt nach Durchsicht aller Unterlagen Standards in Punkto Mitarbeiterbetreuung. So zahlt der Betrieb beispielsweise Einsparungen, die auf verringerte Krankheitskosten zurückzuführen sind, an seine Mitarbeiter aus. Darüber hinaus entlohnt APM seine Mitarbeiter deutlich über Tarif", so Norbert Fuhrmann, Geschäftsführer der IQZ im Anschluss an die Zertifizierung.

 

Für besonders bemerkenswert hält Fuhrmann indes den umfangreichen Weiterbildungskatalog, den der Personaldienstleister für seine externen Mitarbeiter aufgelegt hat. „Hier werden unter anderem Englisch-Kurse, Anti-Stress-Seminare aber auch Einzelcoachings gefördert. Weiterbildung wird für die Zeitarbeit in den kommenden Jahren zu einem sehr wichtigen Faktor. APM ist hier Taktgeber", so Fuhrmann.

 

iq zeitarbeit: Sozialpartnerschaft statt "weiter so"

Bonn, 4. November 2009 | In der zweiten Ausgabe von iq zeitarbeit fordert IQZ-Geschäftsführer Norbert Fuhrmann "Kooperation statt Konfrontation" und ein Umdenken in der Branche. Diesen und alle weiteren Beiträge können Sie sich hier ansehen oder als pdf herunterladen:

 

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iq zeitarbeit | Ausgabe 2/09
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marxautomation expandiert mit Qualitätssiegel

(v.l.n.r.) C. Hentschel, H. Marx (beide marx automation) und N. Fuhrmann (IQZ) (v.l.n.r.) C. Hentschel, H. Marx (beide marx automation) und N. Fuhrmann (IQZ)

Düren, 15. Oktober 2009 | Als erstes Unternehmen im Raum Düren (NRW) wurde der marxautomation GmbH das Qualitätssiegel Zeitarbeit verliehen. Ursprünglich im Jahr 1987 als Ingenieurbüro gegründet, präsentiert sich das Unternehmen heute als Allrounder im Bereich Industriedienstleistung. Die vier Geschäftsbereiche Automation, Industriemontage, Instandhaltung und Sondermaschinenbau wurden von Geschäftsführer Hartwig Marx Mitte diesen Jahres um die Sparte „Personaldienstleistungen" ergänzt.

 

„Seither gehören neben Ingenieuren, Technikern und Facharbeitern auch Produktionsmitarbeiter zu unserer Stammbelegschaft", erklärt Carsten Hentschel, der als Personalreferent verantwortlich für den Auf- und Ausbau des neuen Geschäftsbereichs ist.

 

„Unser inhabergeführtes Unternehmen legt seit seinem Bestehen besonderen Wert auf einen partnerschaftlichen Umgang mit seinen Mitarbeitern. Für uns ist klar, dass Lohn, Arbeitsmotivation und Leistung eng miteinander zusammenhängen. Eine übertarifliche Bezahlung - an Hand des geltenden iGZ/DGB-Tarifs - ist für uns selbstverständlich. Durch die Zertifizierung mit dem Qualitätssiegel setzen wir ein Zeichen gegen Lohndumping und für Wachstum mit hochwertigen Personaldienstleistungen - als erstes Unternehmen in Düren", unterstreicht Marx.

 

Qualitätssiegel für Hoffmann-Gruppe: Erste Wahl an Rhein und Ruhr

Hoffmann-Gruppe ausgezeichnet Hoffmann-Gruppe ausgezeichnet

Oberhausen, 7. Oktober 2009 | Als eigenständige Teile der Hoffmann Personaldienstleistungsgruppe wurden unlängst gleich fünf Unternehmen mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit ausgezeichnet. Die Unternehmens-gruppe hat sich mit ihren gut 400 Mitarbeitern an den Standorten Oberhausen, Duisburg, Gelsenkirchen, Essen, Düsseldorf und Krefeld insbesondere auf die Maler-, Metall- und Elektrobranche spezialisiert.

 

Im Gespräch mit „iq zeitarbeit" erläutert Geschäftsführer Andreas Hoffmann warum er seine Unternehmen mit dem Qualitätssiegel zertifizieren lies:

 

Wir teilen die berechtigte Gewerkschaftskritik an Zeitarbeitsunternehmen, deren Mitarbeiter zu Dumpinglöhnen beschäftigt, zu Billigpreisen verliehen und kurz vor Ablauf der Probezeit 'strategisch' gekündigt werden.


Unser Unternehmensgruppe setzt seit Jahren auf eine völlig gegenteilige Strategie. Wir entlohnen unsere Mitarbeiter nach DGB-Tarif und gewähren übertarifliche Zulagen sowie Spesen in erheblichem Umfang.


Um auch nach außen zu dokumentieren, dass unser Betrieb in keiner weise mit den „Lohndumpern" in einen Topf zu werfen ist, haben wir uns als erstes Unternehmen im Rhein-Ruhr-Gebiet einer unabhängigen Überprüfung durch die Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit (IQZ) unterzogen."

 

AVANTi Personaldienstleistung Vorreiter in Rheinland-Pfalz

Ransbach-Baumbach, 5. Oktober 2009 | Die AVANTi Personaldienstleistungs GmbH wurde vor wenigen Wochen als erstes rheinland-pfälzisches Unternehmen mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit ausgezeichnet.

 

Der mittelständische Personaldienstleister unterstützt mit seinen rund 150 Mitarbeitern hauptsächlich Kunden aus den Bereichen Elektro und Automotive sowie der Metallindustrie. 

 

AVANTi verfügt neben seinem Hauptsitz in Ransbach-Baumbach über zwei weitere Niederlassungen in Limburg und Schweich bei Trier.

 

In den Medien: Die neue Mitbestimmung

Stichwort: Mitbestimmung Stichwort: Mitbestimmung

Bonn, 11. September 2009 | Gewerkschaften nutzen die Krise um ihren Einfluss in strauchelnden Unternehmen auszubauen. Fordern Arbeitgeber heute zu Lohnverzicht auf, reichen im Gegenzug Beschäftigungsgarantien alleine nicht mehr aus - Kapitalbeteiligung lautet das neue Zauberwort, das ganz oben auf der Wunschliste der Gewerkschaften steht.

 

In einem aktuellen Artikel arbeitet das Magazin Wirtschaftswoche heraus wie Gewerkschaften die akute Schieflage von Unternehmen dazu nutzen das finanzielle Entgegenkommen von Arbeitnehmern in Unternehmensbeteiligungen umzumünzen.

 

Davon betroffen seinen nicht nur Konzerne wie Schäffler, Volkswagen oder Opel sondern mehr und mehr Mittelständler: „In den kommenden zwölf Monaten wird es einen deutlichen Anstieg von Mitarbeiterbeteiligungen geben - nicht nur bei großen Konzernen, sondern auch im Mittelstand", erklärt Oliver Burkhard, Chef des IG-Metall-Bezirks Nordrhein-Westfalen, und stellt klar: „Wir wollen mehr Einfluss auf die Strategie der Unternehmen." Dann werde man „als Anteilseigner der Kapitalseite in die Parade fahren, wenn diese maßlose Renditeziele auf Kosten der Jobs durchziehen will".

 

Zum vollständigen Artikel der Wirtschaftswoche (37/2009)

 

Was meinen Sie? Werden die Gewerkschaften tatsächlich zu Co-Managern in Deutschlands Unternehmen? Wie ist die aktuelle Entwicklung im Hinblick auf die Zeitarbeitsbranche zu beurteilen?


Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen an info@iq-z.de und werden Sie nach Rücksprache in unserem nächsten Newsletter iq zeitarbeit veröffentlichen.

 

Aachener Personaldienstleister mit Qualitätssiegel ausgezeichnet

Fuhrmann, IQZ (l.), Frede, EXTERN (r.) Fuhrmann, IQZ (l.), Frede, EXTERN (r.)

Aachen, 8. September 2009 | Die EXTERN Personal GmbH aus Aachen zählte Anfang Juli zu einem der ersten Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, das mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit ausgezeichnet wurde.

 

Emil Frede, Geschäftsführer des Personaldienstleisters aus der Kaiserstadt, freut sich über die Zertifizierung: "Wir behandeln unsere Mitarbeiter fair, zahlen nach DGB-Tarif plus Zulagen. Mit dem Qualitätssiegel signalisieren wir jetzt unseren Kunden, dass sie mit uns auf der sicheren Seite sind."

 

EXTERN hat für seine Mitarbeiter unter anderem einen festen Fahrdienst eingerichtet, der die Mitarbeiter an den jeweiligen Einsatzort bringt und anschließend wieder abholt. Das Unternehmen überlässt und vermittelt vor allem Fachkräfte aus dem Maler-, Schlosser- und Elektrohandwerk.

 

Nachfrage nach Qualitätssiegel-Zertifizierung steigt bundesweit

Sindelfingen, 11. August 2009 ⎜ „Wir merken, dass die Nachfrage nach dem Qualitätssiegel deutlich steigt. Bei vielen Zeitarbeitsfirmen herrscht auf Grund der andauernden Negativschlagzeilen über falsche Eingruppierungen oder unsichere Tarifverträge, Erklärungsnot gegenüber den Auftraggebern", attestiert IQZ Geschäftsführer Norbert Fuhrmann. Bundesweit lägen daher über 50 Anfragen mittelständischer Personaldienstleister vor.

 

Während die ausschließliche Anwendung von DGB-Tarifverträgen, die korrekte Eingruppierung oder die Gewährung übertariflicher Leistungen zu den „harten" Kriterien für eine Zertifizierung mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit gehören, ist die Erfüllung der „weichen" Kriterien, wie etwa die Durchführung regelmäßiger Mitarbeiterbeurteilungen oder Weiterbildungsangebote zwar wünschenswert aber im ersten Schritt nicht zwingend notwendig. „Das Qualitätssiegel wird für die Dauer eines Jahres verliehen. Im Rahmen der Zertifizierungsnachschau im Folgejahr, wird dann auch die Einhaltung der „weichen" Kriterien in die Beurteilung des Unternehmens einbezogen", erklärt Fuhrmann.

 

Stefan Schaumburg, Tarifsekretär der IG Metall im Bezirk Frankfurt begrüßt die freiwillige Zertifizierung der Zeitarbeitsunternehmen: „Im vergangenen Jahr haben sich hunderte Personaldienstleister über das Fairnessabkommen zu Arbeits- und Entlohnungsbedingungen bekannt, die Leiharbeiter besser stellen als in den Flächentarifverträgen geregelt. Durch eine Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit können sie nun verbindlich nachweisen, ob sie diese Verpflichtungserklärung auch einhalten."

 

(Vollständigen Beitrag lesen)

 

iq zeitarbeit informiert regelmäßig über saubere und faire Zeitarbeit

Bonn, 4. August 2009 | Mit dem Newsletter iq zeitarbeit informiert die Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit (IQZ) ab sofort regelmäßig über wichtige Entwicklungen im Zusammenhang mit fair und sauber gestalteter Zeitarbeit in Deutschland.

 

Interessierte können die erste Ausgabe des Newsletters hier herunterladen und per E-Mail kostenlos und unverbindlich abonnieren.

 

Tragen Sie sich dazu einfach im unteren Bereich der Menüleiste (links) mit einer gültigen E-Mail-Adresse ein.

 

ASS als erster Personaldienstleister Schleswig-Holsteins mit Qualitätssiegel Zeitarbeit ausgezeichnet

Boysen (l. ASS), Fuhrmann (r. IQZ) Boysen (l. ASS), Fuhrmann (r. IQZ)

Sindelfingen/Flensburg, 14. Juli 2009 | Claus Boysen, Geschäftsführer der Flensburger ASS Personalservice GmbH erhielt heute das Qualitätssiegel Zeitarbeit aus den Händen des für die Zertifizierung verantwortlichen IQZ-Geschäftsführers Norbert Fuhrmann.

 

Das Unternehmen, das von Cuxhaven bis Rostock international führende Schiffbauer mit hochqualifiziertem Fachpersonal versorgt, bestand die vorgeschaltete Prüfung ohne Beanstandung. „ASS bezahlt und behandelt seine Mitarbeiter weit über Durchschnitt", stellte Fuhrmann fest.

 

Der 1990 gegründete Personaldienstleister setze Standards, „die deutlich über die tarifliche vereinbarten Anforderungen hinausgehen", dokumentiert dann auch der Abschlussbericht der Prüfer.

 

Das schleswig-holsteinische Unternehmen ist neben dem Schiffbau unter anderem im Stahl- und Anlagenbau sowie im medizinischen Bereich tätig.

 

Weitere Informationen: www.ass-personalservice.de

 

IQZ und IG Metall stellen Zertifizierung in Berlin vor

Berlin, 1. Juli 2009 | Eine Zertifizierung mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit hebt sauber arbeitende Personaldienstleister von der grauen Masse ab. Norbert Fuhrmann, Geschäftsführer der IQZ, stellte einer Vielzahl von Unternehmern den Ablauf der Zertifizierung und die Idee, die hinter einer starken Gemeinschaft von Premiumanbietern in der Zeitarbeit steht, vor.

 

Unterstützt wurde er dabei von hochrangigen IG Metall-Vertretern.

 

Sollten Sie weitere Informationen zur Zertifizierung mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit wünschen, nehmen Sie ganz einfach Kontakt zu uns auf:

 

Kontakt

 

Tarifflucht nach Gerichtsurteil: Unruhe bei Zeitarbeitsfirmen wächst

LAG entscheidet im Herbst LAG entscheidet im Herbst

Sindelfingen, 23. Juni 2009 ⎜ Anwender christlicher Tarifverträge in der Zeitarbeitsbranche müssen sich laut Norbert Fuhrmann, Geschäftsführer der Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit (IQZ) auf einen „ungemütlichen Herbst" einstellen. Hintergrund ist die anstehende Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg, das in den kommenden Wochen über die Tariffähigkeit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalservice-Agenturen (CGZP) zu befinden hat.

 

Daran, dass die Landesrichter den erstinstanzlichen Urteilsspruch des Berliner Arbeitsgerichts bestätigen werden, hegt Fuhrmann keinen Zweifel und erkennt eine wachsende Unruhe bei den Personaldienstleistern, denen dadurch der Equal-Pay Grundsatz und somit Nachforderungen in Millionenhöhe drohen...

 

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Dumpinglöhne durch die Hintertür bremsen Entwicklung der Zeitarbeit

Dumpinglöhne an der Tagesordnung Dumpinglöhne an der Tagesordnung

Sindelfingen/Frankfurt am Main, im Mai 2009 | Umfragen zu Folge hielt Ende 2007 nicht einmal jeder Fünfte Deutsche die Zeitarbeit für eine vollwertige Beschäftigungsform. Norbert Fuhrmann, Geschäftsführer der Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit GmbH (IQZ) geht davon aus, dass sich an diesen Zahlen bis heute nichts geändert hat.


Anlässlich eines informellen Treffens mit dem Tarifsekretär der IG Metall (Bezirk Frankfurt) Stefan Schaumburg, macht Fuhrmann die zwischen den Arbeitgeberverbänden AMP und BVD sowie den christlichen Gewerkschaften abgeschlossenen Tarifverträge für das weit verbreitete Misstrauen verantwortlich: „Trotz gegenteiliger Bekundungen öffnen diese Tarifverträge skandalösen Dumpinglöhnen weiterhin Tür und Tor und sind weit davon entfernt faire Arbeits- und Entlohnungsbedingungen für die rund 150.000 betroffenen Beschäftigten zu schaffen."...


(Weiterlesen)

 

IQZ kritisiert Pläne zur Lohnuntergrenze von 6,53€

DGB-Kampagne zum Mindestlohn DGB-Kampagne zum Mindestlohn

Sindelfingen | Die von der großen Koalition angedachte Lohnuntergrenze für Zeitarbeiter ruft nicht nur in Gewerkschaftskreisen Unmut hervor. Insbesondere SPD-Politiker hätten in den vergangenen Jahren mit der Gewerkschaftsforderung „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ sympathisiert. „Gerade deshalb ist es für mich unverständlich warum man sich in Sachen Mindestlohn auf den christlichen Tarifvertrag eingelassen hat. Dessen unterste Lohngruppe liegt rund 80 Cent unter der des entsprechenden DGB-Tarifwerks“, so Norbert Fuhrmann, Sprecher der Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit.

 

Indem man den christlichen Tarifvertrag im Zuge der Mindestlohndebatte zum Branchenstandard erhebt, hat man den rund 700.000 Zeitarbeitern in Deutschland einen Bärendienst erwiesen, ist sich Fuhrmann sicher: „Viele Zeitarbeitsunternehmen werden jetzt erst recht einen Wechsel des Arbeitgeberverbandes in Betracht ziehen, um den billigen christlichen Tarifvertrag anwenden zu können. Das bedeutet, dass zehntausende Zeitarbeiter, die bislang DGB-Tariflöhne erhalten haben, auf das Lohnniveau des christlichen Tarifvertrags zurückfallen werden...."  (Weiterlesen)

 

Verdacht auf Lohnwucher: Strafanzeige wegen 2,71€ Stundenlohn

2,71€ Brutto-Stundenlohn angeboten 2,71€ Brutto-Stundenlohn angeboten

Wuppertal | „Ist das Ihr Ernst?" Diese Frage stellte ein verdutzter Bewerber dem Mitarbeiter eines Wuppertaler Zeitarbeitsunternehmens, der ihm zuvor einen Brutto-Stundenlohn von 2,71€ angeboten hatte. Seine Tätigkeit sollte darin bestehen, andere Zeitarbeitnehmer mit dem eigenen PKW zu ihrer Arbeit zu fahren. Zum Ausgleich für die Betriebs-kosten seines Fahrzeugs wurden ihm zusätzlich 23 Cent pro Kilometer in Aussicht gestellt.

 

Der Bewerber wandte sich mit einer eidesstattlichen Versicherung an verdi, die nun bei der Wuppertaler Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen das Zeitarbeitsunternehmen eingereicht haben. Begründung: Verdacht auf Lohnwucher. (Mehr zu diesem Thema)

 

Bewerber und Entleiher sollten bei der Wahl ihres Personaldienstleister von vornherein darauf achten, dass dort ausschließlich die geltenden DGB-Tarifverträge angewendet werden und eine ordnungsgemäße Eingruppierung erfolgt. Unternehmen, die mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit ausgezeichnet sind, wurden von unabhängiger Stelle auf faire Lohn- und Arbeitsbedingungen gemäß des Kriterienkatalogs Zeitarbeit überprüft.

 

DGB-Chef Sommer begrüßt Initiative zur Qualitätssicherung in der Zeitarbeit

Fuhrmann (links) und DGB-Chef Sommer Fuhrmann (links) und DGB-Chef Sommer

Karlsruhe | "Uns geht es nicht darum, Zeitarbeit zu verteufeln, vielmehr wollen wir sie aus der Schmuddelecke befreien", erklärte der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Michael Sommer anlässlich einer Informations- veranstaltung in Karlsruhe seine Strategie zum Thema Leiharbeit. Der DGB will das Thema noch in diesem Jahr auf die politische Agenda setzen, um zeitnah gleiche Arbeits- und Entlohnungs-bedingungen für Zeitarbeitskräfte zu erreichen.

 

Sommer begrüßte ausdrücklich das Konzept der Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit, das eine unabhängige Testierung von Zeitarbeitsunternehmen vorsieht und diese für die faire Gestaltung der Arbeitnehmerüberlassung mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit „belohnt". Norbert Fuhrmann, Sprecher der Initiative, freut sich über das große Interesse, dass dem Qualitätssiegel Zeitarbeit entgegengebracht wird: „Wir verleihen das Qualitätssiegel nicht zum Selbstzweck sondern haben harte Kriterien aufgestellt, die von allen Unternehmen erfüllt werden müssen. Arbeitnehmer und Entleiher können sich darauf verlassen - Personaldienstleister mit dem Qualitätssiegel Zeitarbeit arbeiten nach diesen Kriterien und auf höchstem Niveau."

 

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Artikel der DGB Zeitschrift EINBLICK - "Raus aus der Schmuddelecke"
www.einblick.dgb.de
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Initiative unterstützt Fairnessabkommen der IG Metall

Sindelfingen | Die Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit (IQZ) begrüßt ausdrücklich den Ansatz der IG Metall durch das so genannte „Fairnessabkommen" auf eine größere Transparenz im Bereich der Arbeits- und Entlohnungsbedingungen bei den Verleihbetrieben hinzuwirken.

 

Der IG Metall Bezirk Frankfurt, von dem das Engagement zum „Fairnessabkommen" ausgeht, möchte durch seine Initiative „schwarze von weißen Schafen trennen" und „faire Rahmenbedingungen für Leiharbeiter schaffen". Wurden bislang nur Unternehmen aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen aufgerufen dem Abkommen beizutreten, unterstützt auch die IQZ das Ansinnen der Gewerkschaft.

 

Norbert Fuhrmann, Sprecher der Initiative: „Das Fairnessabkommen der IG Metall ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Verleihbetriebe deren Mitarbeiter weit unter Durchschnitt bezahlt und leider auch behandelt werden, müssen in Zukunft entweder Ihre Unternehmenspolitik ändern oder sie werden vom Markt verschwinden. Ich wünsche mir, dass der Ansatz auch von anderen Bezirken der IG-Metall übernommen wir."

 

Die Kriterien, die die Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit für die Vergabe Ihres „Qualitätssiegels Zeitarbeit" vorgibt, gehen indes deutlich über die Anforderungen des „Fairnessabkommens" hinaus. Teilnehmende Ver- und Entleiher werden so zu weitreichenden Zugeständnissen für eine faire Zeitarbeit mit höchstem Qualitätsanspruch verpflichtet. „Entleiher profitieren von Mitarbeitern, die ihrem Einsatz entsprechend akribisch ausgesucht, gut bezahlt und fair behandelt werden. Nur motivierte Mitarbeiter bringen Entleihbetriebe - und letztendlich auch Zeitarbeitsunternehmen - wirklich weiter" so Fuhrmann.

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des IG Metall Bezirks Frankfurt.

 

 

Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit nimmt die Arbeit auf

Der entscheidende Faktor: Mitarbeiter Der entscheidende Faktor: Mitarbeiter

Sindelfingen | Die Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit (IQZ) setzt durch die unabhängige Prüfung und Zertifizierung von Personaldienstleistern ein Zeichen gegen Lohn- und Preisdumping in der Zeitarbeitsbranche.

 

Erstmals verfolgen Vertreter von Zeitarbeitsunternehmen, Kundenbetrieben und gesellschaftlichen Organisationen in ihr gemeinschaftlich das Ziel transparente und qualitätsorientierte Zeitarbeit zu fördern.

 

Die Initiative gibt ein eindeutiges Statement für faire Bedingungen in der Zeitarbeit ab. Sittenwidrige Löhne, die ein existenzsicherndes Einkommen bei Vollzeitbeschäftigung nicht ermöglichen, werden abgelehnt. Preiswettbewerb auf Kosten der beschäftigten Mitarbeiter wird verurteilt. Die "Plünderung" der Sozialkassen durch "christliche  Tariflöhne" von bis unter 5,00 € werden auf das Schärfste kritisiert.

 

  Qualitätssiegel-Inhaber lassen sich daran messen:

 

  • an der Einhaltung des Mindestlohnvertrags
  • an der korrekten Eingruppierung der Beschäftigten
  • an einer gleichwertigen Behandlung externer Mitarbeiter
  • an einer leistungsgerechten Entlohnung der externen Mitarbeiter
  • an exzellenten Service gegenüber Mitarbeitern und Kunden
  • an qualitativ hochwertiger Arbeit der externen Mitarbeiter
  • an einer gründlichen und sorgfältigen Personalauswahl im Sinne des Kunden
  • an Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten externer Mitarbeiter
  • an uneingeschränkten Übernahmemöglichkeiten
  • an der Einhaltung der Arbeitnehmerrechte